Joeys muss sparen

Nach der Arbeit kommt es oft genug vor, dass die Energie einfach nicht mehr zum Kochen reicht. Gut, dass Joeys in der Nähe ist. Ich habe dort schon rund zwei Dutzend Mal bestellt. (Dass im Regelfall immer etwas fehlte, die Lieferung deutlich länger als telefonisch angekündigt dauerte oder sonstwas war, sei mal dahingestellt.)

Das heutige Telefonat verlief dann in etwa so:

Er: „Joeys Pizza-Service, was kann ich für Sie tun?“

Ich: „Pasche, guten Abend. Ich würde gerne etwas zum Liefern bestellen.“

Er: „Pasche … ah, Albert-Schweitzer-Str. 2d? Moment, ich muss kurz schauen, ob Sie noch zum Liefergebiet gehören.“

Ich: – – –

Er: „Herr Pasche? Es tut mir leid, Sie gehören nicht mehr zu unserem Liefergebiet.“

Ich: „Aber ich habe schon zwei Dutzend mal bei Ihnen bestellt.“

Er: „Ja, aber unser Liefergebiet wurde ab dem 2.3.2009 geändert.“

Ich: „Aber ich habe auch schon nach dem 2.3.2009 Pizza bei Ihnen bestellt und auch geliefert bekommen.“

Er: „Hmja. Aber Sie gehören nicht mehr zum Liefergebiet.“

Ich: „Also gibt es jetzt eine Joeys-Filiale, die mehr in meiner Nähe liegt und jetzt zuständig ist?“

Er: „Äh … nein.“

Ich: – – –

Er: – – –

Ich: „Welche Joeys-Filiale kann uns denn dann jetzt noch Pizza liefern?“

Er: „Keine. Sie können natürlich etwas bestellen und dann bei uns abholen.“

Ich: „Ich dachte, Joeys sei ein Lieferservice.“

Er: „Es war nur ein Vorschlag. Möchten Sie jetzt etwas bestellen?“

Ich: „Ach, wissen Sie, wenn Sie sich so einen schicken Plan ausdenken, wie man Stammkunden zu Ex-Kunden macht, dann will ich dem nicht Weg stehen.“

Das neue Liefergebiet liest sich übrigens so: „Altstadt, Neustadt, Uni-Klinikum“. Gi-gan-tisch. Unnötig zu sagen, dass ein großer Teil der Neustadt wesentlich weiter weg von der Joeys-Filiale liegt als die Albert-Schweitzer-Straße. D’Oh.

Tja, dann wird sich Luigi eben künftig öfter wieder über Besuch freuen.

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