Artikel mit ‘software’ getagged

Perl-Modul zur Nutzung der API von InternetX

Freitag, 04. September 2009

Soeben habe ich die erste Version des Perl-Moduls „InternetX“ hochgeladen, mit dem sich die API (Handle-Verwaltung, Domainregistrierung, etc.) über eine „perlige“ Schnittstelle steuern lässt, sowohl als .tar.gz als auch als .src.rpm.

Problematisch war zunächst, dass die InternetX-API bei Domainaufträgen nur eine Rückmeldung im Sinne von „Auftrag angenommen“ liefert und die endgültige Rückmeldung erst im Nachhinein per E-Mail kommt. Wir haben uns daher überlegt, dass es doch ganz praktisch wäre, eine Art Eventliste zu realisieren, um diese periodisch nach zu erledigenden Aufträgen auszuwerten – und dafür eine POP3-Mailbox zu benutzen. Eine Methode eventlist() liefert also den Inhalt einer definierten Mailbox zurück, wobei die Mails hierbei automatisch in ein Hashref geparst werden, das sich leicht weiterverarbeiten lässt. Eine event_delete($uidl)-Methode ermöglicht das „Abhaken“ von Events als erledigt, in dem die betreffende Mail aus der Mailbox entfernt wird – simpel, aber effektiv.

Ich möchte anmerken, dass wir dieses Modul derzeit noch nicht produktiv einsetzen – wenngleich wir das bald umsetzen werden. Sicherlich gibt es hier und da noch etwas zu schleifen, aber letztlich beinhaltet das Modul ohnehin nicht viel eigene Logik, sondern ist in erster Linie Übersetzer zwischen gängigen Perl-Datenstrukturen und den XML-Strukturen, die InternetX verarbeitet. Für Feedback sind wir gerne zu haben; perldoc InternetX liefert außerdem passende Dokumentation mit Beispielen.

Das will ich auch für Linux!

Sonntag, 13. April 2008

Wer browserbasiert viel mit Fotos (Flickr, Google Images, Facebook, MySpace, …) arbeitet und PicLens noch nicht kennt – unbedingt mal anschauen. Ja, ich weiß, nur Spielerei, aber selbst mich als nicht sonderlich Apple-affinem Typen (und dreimal darf man raten, woran die Optik erinnert) spricht die Ästhetik sehr an. Leider nur für Windows und MacOS X, aber diese Systeme sollen hier und da ja auch noch den einen oder anderen Nutzer haben.

Passwörter: Nicht mit SSH-Keys

Sonntag, 13. April 2008

Jetzt arbeiten wir schon seit vielen Jahren kaum noch mit traditionellen Passwörtern, sondern sind auf SSH-Keys umgestiegen. Im Rahmen eines Wartungsvertrags für einen dedizierten Server haben wir die vereinbarten Arbeiten durchgeführt, bis der Kunde verwundert fragte, wer uns denn das neue root-Passwort mitgeteilt habe. Nun ja: Niemand eben. Aus diesem Grund mal eine kleine Zusammenstellung von praktischen Links insbesondere für Windows-Nutzer (unter Linux und MacOS X ist die Nutzung von SSH ja ohnehin eher verbreitet):

Auf der Website von PuTTY bekommt man neben dem SSH-Client selbst auch einen Schlüsselgenerator für SSH-Key sowie einen optionalen SSH-Agent zum Cachen der entschlüsselten Keys. Kai Billen hat eine gute deutsche Anleitung für alles verfasst. Noch Fragen?


Impressum